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Erasmus+ BFSEV Croatia
In den Osterferien 2025 durften wir, vier Schülerinnen der EV 11 mit dem von der
EU geförderten Programm Erasmus+ nach Rovinj in Kroatien reisen. Dort konnten wir unser zweiwöchiges Modulpraktikum im 4 Sterne Family Hotel Amarin absolvieren. Es war eine sehr spannende Zeit mit vielen neuen Erfahrungen im Bereich der Hotellerie. Wir hatten die Möglichkeit im Housekeeping, an der Rezeption, im Service, in der Kinderanimation, im Wellness Bereich und in der Küche des Hotels mitzuarbeiten und dort neues Fachwissen zu erlangen. Im Housekeeping reinigten wir die Zimmer, in der Küche halfen wir bei der Zubereitung des Frühstücksangebotes, in der Kinderanimation betreuten wir Kinder verschiedener Altersgruppen und im Service waren wir für das Abservieren des Geschirrs, das Neueindecken der Tische und die Betreuung der Gäste zuständig. Die Mitarbeiter waren sehr freundlich und anhand der Gespräche, konnten wir auch unsere Englisch Kenntnisse erweitern. Auch in unserer Freizeit unternahmen wir tolle Exkursionen und erkundeten Istrien. Bei unserer Anreise machten wir bereits einen Halt in Ljubliana, der Hauptstadt von Slowenien. Außerdem besuchten wir in Kroatien die Tropfsteinhöhle in Baredine, besichtigten Porec, Rovinj, Pula, Novigrad und Opatia, wanderten auf den höchsten Berg Istriens „Vojak“ und genossen die kroatischen Spezialitäten, wie Meeresfrüchte oder Cevapcici. An den Osterfeiertagen gingen wir in die Osternacht der Kirche St. Euphemia in Rovinj und bereiteten gemeinsam ein Osterfrühstück vor. Allumfassend war es eine sehr schöne Zeit in Kroatien mit vielen neuen Erfahrungen und tollen Erlebnissen. Wir möchten uns auch hier nochmal ganz herzlich bei unseren Lehrkräften Frau Sittner, Frau Schöpfer und Herrn Huber für die tolle Organisation und die gewinnbringende Zeit in Rovinj, während des Praktikums bedanken.
Alessia, Alena, Melissa und Katharina
Kaufmännische Ausbildungsbetriebe am BSZ Miesbach
Am BSZ Miesbach fand eine Informationsveranstaltung für alle Ausbildungsbetriebe im kaufmännischen Bereich statt. Die Veranstaltung begann mit einer herzlichen Begrüßung durch den Schulleiter Martin Greifenstein, der das BSZ und die damit einhergehende Durchlässigkeit des Schulsystems vorstellte: "Wer einmal bei uns ist, kann immer einen beruflichen Abschluss erreichen, vom Facharbeiter/in zum Bachelor Professional oder auch zum Abitur an der BOS."
Im Anschluss begrüßte der Abteilungsleiter, StD Gerd Müller, die Ausbildungspartner und betonte: "Die Zeiten haben sich geändert. Wir merken die Änderungen an der Anzahl der Auszubildenden." Aktuell sind im Fachbereich Wirtschaft 246 Azubis eingeschrieben. Rückläufig sind die Berufe Büro- und Großhandelsmanagement, während im Einzelhandel ein leichter Anstieg zu verzeichnen ist.
Anja Benker, Lehrkraft im Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung, stellte die renovierten Klassenräume vor und erklärte: "Die Kreidezeit ist vorbei!" In allen Klassenzimmern befinden sich nun zwei Bildschirme, wie bei einem modernen Arbeitsplatz. Dies eröffnet neue methodische Möglichkeiten im Unterricht. Zudem präsentierte sie das multiprofessionelle Team, das den Auszubildenden schnell und kompetent bei sozialen Fragen zur Seite steht.
Ein Highlight der Veranstaltung war die Vorstellung des Job Speed Dating durch Johann Holzinger von der Regionalentwicklung Oberland (REO). "Unser Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler in die Betriebe zu bekommen. Jeder Betrieb und Bewerber hat 10 Minuten Zeit, sich vorzustellen." Ein weiteres Projekt zur Vermittlung von Ausbildungsstellen ist die Ausbildungstour. Hier laden Unternehmen interessierte Schüler und Schülerinnen direkt in den Betrieb ein, um Einblicke in das eigene Unternehmen zu geben.
Petra Engl von der IHK erläuterte die verschiedenen Prüfungsverfahren in den unterschiedlichen Ausbildungsberufen. Das Integrationsteam der IHK, welches Betriebe unterstützt, die Menschen mit Migrationshintergrund ausbilden möchten, wurde von Petra Kremer vorgestellt. Den Unterschied zur IHK, unter anderem in Bezug auf die überbetriebliche "Lehrlingsunterweisung" erläuterte Alexander Spitzner, Bildungszentrumsleiter der HWK München.
Michaela Baierl von der Kolping Bildungsagentur stellte das Angebot der AsAFlex vor, das darauf abzielt, die Ausbildung zu stabilisieren und erfolgreich abzuschließen. Die Erfolgsquote liegt derzeit bei über 90%.
Christine Nieves, Lehrerin der Abteilung Wirtschaft und Verwaltung, erkundigte sich bei den Betrieben nach deren Erfahrungen mit den seit September 24/25 eingeführten einwöchigen Blockzeiten. Hierzu gab es viel positives Feedback von Seiten der Ausbildungsbetriebe.
Die Veranstaltung endete mit einer lebhaften Diskussion unter den Teilnehmern, in der insbesondere die Besetzung neuer Ausbildungsplätze im Fokus stand.
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"Essen was dem Körper gut tut" - ein Projekt mit der Grundschule Valley
Im Rahmen unseres Unterrichtsfaches Projektorientiertes Arbeiten haben wir, die zukünftigen Assistentinnen für Ernährung und Versorgung des BSZ Miesbach, ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Grundschule Valley und den Milchbäurinnen des Umkreises auf die Beine gestellt. An fünf Stationen eines Ernährungsparcours wurde den Grundschülern die Wichtigkeit der gesunden und bewussten Ernährung nähergebracht.
Getreu dem Motto „Essen was dem Körper gut tut “ wurden vielerlei Stände mit verschiedenen Schwerpunkten zum Ausprobieren, selbst Mitmachen und Vorzeigen aufgebaut, denn am besten lernt es sich mit eigener praktischer Erfahrung. Das wurde den 162 Kindern vor allem anhand der Lebensmittelpyramide von Maslow vermittelt. „Regional“ und „saisonal“ sind den Kindern nun auch ein Begriff; hierzu durften sie selbstständig entscheiden, welche Gemüse- und Obstsorten gemäß der Jahreszeit wachsen und besonders zum Verzehrt geeignet sind. Anhand von Zuckerwürfeln wurde den Schülerinnen und Schülern veranschaulicht wieviel sich davon in den ungesunden Lebensmitteln wie Müsliriegel, Chips und Schokoaufstrichen befinden. Gesunde Alternativen wie selbstgemachte zuckerfreie Müsliriegel wurden zum Probieren angeboten.
Ein ereignisreicher Vormittag ging mit viel Spaß, Begeisterung und einer Menge neuem Wissen zum Thema gesunden Ernährung zu Ende. Die Erst- bis Viertklässler durften ein Geheft mit vielen neuen zuckerfreien Rezepten als Andenken mit nach Hause nehmen.
Auch für uns Schüler der EV12 war das Projekt eine sehr spannende und neue Erfahrung - an einer für uns fremden Schule ein Projekt auf die Beine zu stellen. Wir freuen uns sehr, dieses wichtige Thema den jungen Menschen näher gebracht zu haben und sind stolz auf das positive Feedback der Schüler und Lehrer der Grundschule Valley.
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Teambuilding und Erlebnispädagogik in der Holzabteilung
An jeweils zwei Freitagen trafen sich die Klassen HT10A und HT10B der Abteilung Holztechnik zu einem besonderen Ausflug am Schliersee. Die Lehrkräfte Marinus Bracher und Andreas Karas begleiteten ihre Klassen. Angeleitet und organisiert wurde der Tag von Eleni Nakou und Marion Müller aus dem multiprofessionellen Team der Schule.
Ziel des Treffens war es, den Zusammenhalt innerhalb der Klassen zu stärken, die Teamfähigkeit zu fördern und das gegenseitige Kennenlernen in einer entspannten Umgebung zu intensivieren.
Zu Beginn des Treffens standen verschiedene erlebnispädagogische Spiele auf dem Programm, die nicht nur Spaß machten, sondern auch wichtige Teamkompetenzen wie Kommunikation, Vertrauen und Zusammenarbeit förderten. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte hatten die Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und ihre Teamarbeit unter Beweis zu stellen.
Eines der Highlights war das Spiel "Tower of Power", bei dem es darum ging, gemeinsam einen möglichst hohen Turm zu bauen - ein herausforderndes Spiel, das nicht nur Kreativität, sondern auch die Fähigkeit zur Zusammenarbeit erforderte. Kreativität war bei einem weiteren Spiel gefragt. Die Lernenden mussten mit Hilfe von Satzanfängen den Satz vervollständigen. Dabei wird insbesondere die Kommunikationsfähigkeit geschult. Besonders spannend war das "Murmeltransport-Spiel", bei dem die Teams in einem Wettkampf um die beste Strategie und Geschicklichkeit kämpften, um eine Murmel von einem Punkt zum anderen zu transportieren - ohne die Hände zu benutzen. Dieses Spiel sorgte für viel Gelächter und verstärkte das Gefühl der Gemeinschaft und Zusammenarbeit.
Nach den intensiven Spielen wurde ein gemeinsames Frühstück vorbereitet, bei dem die Gelegenheit bestand, sich in lockerer Runde auszutauschen und zu entspannen. Das Frühstück bot nicht nur eine willkommene Pause, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, um über die erlebten Herausforderungen zu sprechen und neue Kontakte zu knüpfen.
Besonders in dieser entspannten Atmosphäre konnten sich die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte besser kennenlernen. Es wurde nicht nur über schulische Themen gesprochen sondern auch über persönliche Interessen und Hobbies, was das Gemeinschaftsgefühl weiter stärkte.
Der Ausflug am Schliersee war ein voller Erfolg und zeigte eindrucksvoll, wie erlebnispädagogische Spiele und gemeinsame Aktivitäten das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb einer Gruppe fördern können. Die Schülerinnen und Schüler der Abteilung Holztechnik gingen mit vielen positiven Erfahrungen nach Hause - sei es aus den Spielen, dem Austausch oder den neuen Freundschaften, die entstanden sind.
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Erasmus+ : Langzeitmobilität nach Dänemark
Die Unterschiede zwischen dänischen und deutschen Kindergärten
In Deutschland und Dänemark gibt es einige Unterschiede in der Art und Weise, wie Kinder im Kindergarten betreut werden. Im Zuge des Erasmus + Programms absolviere ich ein Praktikum in einem dänischen Kindergarten und folgende Unterschiede sind mir aufgefallen.
In Deutschland beginnt die Kindergartenzeit oft mit drei Jahren. Der Kindergarten ist meist in verschiedene Gruppen unterteilt, je nach Alter der Kinder. Hier wird viel Wert auf eine strukturierte Tagesgestaltung gelegt, mit festen Zeiten für Essen, Spielen und Lernen.
In Dänemark ist der Kindergarten (oder "Børnehave") häufig weniger strukturiert. Kinder sind oft schon mit ein oder zwei Jahren im Kindergarten bzw. in der Krippe. Der Fokus liegt mehr auf dem freien Spiel und der individuellen Entwicklung der Kinder. Dänische Kindergärten legen großen Wert darauf, dass Kinder viel draußen in der Natur sind, das Wetter spielt hier keine Rolle. Es gibt auch weniger Regeln und die Kinder haben mehr Freiraum, selbst Entscheidungen zu treffen.
Ein weiterer Unterschied ist, dass in Dänemark die Betreuung oft sehr familiär und persönlich ist. Die Erzieher sind eng mit den Kindern verbunden und es wird viel Wert auf soziale Fähigkeiten gelegt. In Deutschland gibt es zwar auch eine gute Betreuung, aber die Gruppen sind oft größer und die Erzieher haben weniger Zeit für jedes einzelne Kind.
Zusammengefasst: Während der deutsche Kindergarten eher strukturiert ist und viel Wert auf Lerninhalte legt, ist der dänische Kindergarten flexibler und betont das freie Spiel und die persönliche Entwicklung der Kinder.
Fahrsicherheitstraining am BSZ - Kreisverkehrswacht setzt auf Prävention bei jungen Fahrern
Am Montag, den 07. Oktober, und Dienstag, den 08.Oktober 2024, fand am BSZ Miesbach ein umfassendes Fahrsicherheitstraining für alle 11. und 12. Klassen statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Kreisverkehrswacht Berchtesgadener Land, deren 1. Vorsitzender Peter Starnecker einen eindrucksvollen Vortrag hielt. Der Fokus lag auf der Verkehrssicherheit junger Fahrer, einer besonders gefährdeten Gruppe im Straßenverkehr.
Starnecker wies in seinem Vortrag auf die erschreckenden Unfallstatistiken hin, die zeigen, dass junge Fahrer immer noch überproportional häufig in Unfälle verwickelt sind. Um diesem Trend entgegenzuwirken, vermittelte er den Schülern anhand von realen Beispielen die Folgen von Fehlverhalten im Straßenverkehr. "Richtiges Verhalten kann Leben retten", betonte Starnecker und verwies auf zahlreiche präventive Maßnahmen, die jeder Fahrer kennen sollte.
Besonders anschaulich wurde es bei den praktischen Übungen, bei denen ein Aufprall- und Sturzsimulator zum Einsatz kam. Dieser demonstrierte, wie wichtig das richtige Anschnallen ist, insbesondere bei einem möglichen Fahrzeugüberschlag. Die Schüler konnten hier hautnah erleben, wie gravierend die Auswirkungen von kleinen Unachtsamkeiten sein können.
Ein weiterer Höhepunkt war der Stand mit speziellen Brillen, die das Sichtfeld unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol. oder extremer Müdigkeit simulierten. Die Schüler hatten die Möglichkeit, diese Brillen zu testen und dadurch ein Gefühl dafür zu bekommen, wie stark die Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt werden kann.
Neben den Vorträgen nahmen die Schüler auch aktiv an verschiedenen Parcours und Versuchsreihen teil, bei denen sie unter fachkundiger Anleitung ihr Können unter Beweis stellen und verbessern konnten. Das Interesse war groß, viele Fragen wurden gestellt und die Neugier war bei den praktischen Übungen spürbar.
Zur Unterstützung waren insgesamt zehn Personen vor Ort, darunter auch Polizisten der Miesbacher Polizei, die ebenfalls wertvolle Tipps gaben und sich an den Gesprächen mit den Schülern beteiligten.
Die Kreisverkehrswacht und die Polizei zeigten sich erfreut über das große Interesse und die rege Teilnahme, denn gerade bei jungen Fahrern sei es entscheidend, frühzeitig ein Bewusstsein für die Gefahren im Straßenverkehr zu schaffen.
Die Fachakademie für Sozialpädagogik verabschiedet 46 Erzieherinnen und Erzieher
Unseren 46 Absolventinnen und Absolventen konnten nach dreijähriger Ausbildung wir am 20. September ihre Abschlusszeugnisse überreichen. Zuvor gratulierte der dritte Landrat Herr Bierschneider zu der tollen Leistung und stellte deutlich heraus, wie wichtig die Aufgabe von Erzieherinnen und Erziehern für die Gesellschaft ist. Nach der Rede des Schülersprechers und einer sehr humorvollen Einlage der Studierenden über die Lehrkräfte wurden die Zeugnisse feierlich überreicht. In dem Zug erhielten 4 Absolventinnen mit einem Notenschnitt besser als 1,5 den Landkreispreis überreicht. Nach einer musikalischen Einlage der Lehrkräfte klang dieser schöne Abend aus. Wir wünschen unseren ehemaligen Studierenden alles Gute für ihren beruflichen Weg.
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