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Stuzubi- Studien- und Ausbildungsmesse

Am. 07. Oktober 2023 findet die diesjährige Studien- und Ausbildungsmesse Stuzubi im Waitzinger Keller - Kulturzentrum Miesbach statt. Mehr als 75 Ausstellende informieren vor Ort über aktuelle Ausbildungsmöglichkeiten im Landkreis Miesbach und Studienmöglichkeiten in Bayern. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Mit Erasmus+ in Malta

Eine Absolventin der Fachakademie für Sozialpädagogik absolviert seit August 2023 im Rahmen des Programms Erasmus+ Berufsbildung für 4 Monate in einem Berufspraktikum auf Malta. Hier arbeitete die Schülerin in einer sozialpädagogischen Kindereinrichtung. Hier ein kurzer Bericht der Absolventin:

Bongu und hallo!
Der Monat meines Eramus+ Auslandsaufenthalts in Malta ist wie im Flug vergangen. Ich
konnte viele neue Erfahrungen sammeln, das Land entdecken und viel Englisch sprechen.
Ich arbeite in einem Kindergarten, in welchem die Kinder ab vier Jahren die Vorschule besuchen.
In der Einrichtung gibt es zwei Krippengruppen und drei Vorschulgruppen, in meiner Gruppe sind
vier Kinder.
Es läuft ganz anders ab als in Deutschland, so lernen die Kinder beispielsweise schon
Buchstaben und Zahlen zu schreiben und es gibt jeden Tag Angebote dazu. Der Tagesablauf
beginnt mit einer Stunde Freispiel, danach findet die „circle time“ statt in welcher gemeinsam
gesungen und getanzt wird. Im Anschluss folgen Angebote zu Buchstaben und Zahlen, danach
wird gemeinsam gegessen. Weiter geht es mit Angeboten z. B. im kreativen oder motorischen
Bereich. Der Tag wird mit spielen im Garten abgeschlossen. Die feste „Schulzeit“ ist für die Kinder
von 08:00 - 13:00 Uhr.

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Die Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung auf Klassenfahrt nach Wien

Abschlussfahrt der EV12 nach Wien
(10 Juli – 13. Juli 2023)
 
Nach einem Herzschlagfinale zwischen dem verspäteten Zug aus Holzkirchen und dem abfahrbereiten Zug nach Wien und der höflichen Aufforderung einzusteigen, fuhren wir am frühen Morgen vom Rosenheimer Bahnhof vollzählig ab. Die Fahrt verbrachten wir teilweise schlafend und mit der Hoffnung an den Zwischenhalten unseren Sitzplatz nicht durch eine Reservierung zu verlieren. In Wien angekommen, machten wir erste Erfahrungen mit den U-Bahnen und der immensen Hitze, welche uns die Woche über begleiten sollten. Nach dem Beziehen unserer Zimmer und ein wenig Erholung von der Zugfahrt, machten wir uns auf, um die Stadt zu erkunden. Auf dem Plan standen beispielsweise das Parlamentsgebäude und das Volkstheater. Außerdem besichtigten wir den Justizpalast, in dem der Oberste Gerichtshof seinen Sitz hat. Auf dem Weg zwischen den verschiedenen Orten machten wir Bekanntschaft mit Trinkbrunnen Brunnhilde und Stelen, welche mit Wassernebel für eine angenehme Abkühlung sorgten. Am Abend besuchten wir gemeinsam das Musikfestival am Rathausplatz, wo es gleichzeitig viele Stände mit Essen und Getränken gab. Auf einer riesigen Leinwand wurden ein Konzert mit Lady Gaga und Tony Bennett gezeigt, gefolgt von Lewis Capaldi.
Am nächsten Tag ging unsere Tour an der höchsten Kirche Österreichs weiter: Dem Stephansdom. Davor entdeckten wir zum ersten Mal Pferdekutschen, die sogenannten Fiaker. Und eine weitere Person erweckte unsere Aufmerksamkeit: Raffeala Raab, besser bekannt als „Die Militante Veganerin“, die auf TikTok ihre extreme Meinung zu Veganismus vertritt. Ansprechen taten wir sie jedoch nicht. Wir besuchten den Judenplatz, an dem ein Mahnmal für die österreichischen Opfer der Judenverfolgung errichtet wurde. Außerdem unter anderem die österreichische Nationalbibliothek, die über 3,9 Millionen Bücher beherbergt. Die Hofburg sowie die Staatsoper Wiens durften auf unserem Plan auch nicht fehlen.
Am Abend besuchten wir das Filmfestival am Karlsplatz. In Liegestühlen schauten wir den Film „All the Colours of the World Are Between Black and White“. Ein Film, in dem die Liebe zwischen zwei Männern behandelt wird, die in einer Gesellschaft leben, in der Homosexualität tabuisiert wird.
Der nächste Tag führte uns, nachdem wir dem Schloss Belverde und dem Hundertwasserhaus einen Besuch abgestattet hatten, zu einer Weinprobe in den Naturweingarten am Nußberg. Der steile Aufstieg in der prallen Sonne zahlte sich mit einer tollen Aussicht über ganz Wien aus. Der Winzer erzählte uns vieles über den Weingarten und die Herstellung des Weines und reichte uns neben Wein auch Aufstriche, Oliven, Salsiccia und Brot. Abends besuchten wir den Prater, der uns eine große Auswahl an verschiedenen Fahrgeschäften bot und es für die ein oder anderen kopfüber und in die Höhe ging.
Am Tag der Abreise verabschiedeten wir uns von Wien mit einem letzten Highlight. Mit der Besichtigung des Schloss Schönbrunn und dessen beeindruckenden Gartens. Die letzten Stunden durften wir in kleinen Gruppen frei nutzen, um beispielsweise über den Naschmarkt zu laufen oder auf dem Zentralfriedhof das Grab von Falco zu besuchen, bis wir Wien den Rücken kehrten und zurück nach Hause fuhren. (Paula Velske)

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Abschlussfeier der Staatlichen Berufsschule Miesbach

Eine herausfordernde Ausbildungszeit geht zu Ende. Für 158 Absolventinnen und Absolventen des Beruflichen Schulzentrums Miesbach war dies ein großes Ereignis. Auch in diesem Jahr feierten die neuen Fachkräfte gemeinsam mit ihren Familien, Freunden, Lehrern und zahlreichen Ehrengästen in festlichem Rahmen ihre großartigen Leistungen. Bereits zum zweiten Mal fand die feierliche Übergabe der Abschlusszeugnisse direkt in der Aula des Beruflichen Schulzentrums Miesbach statt.

Nach der Segnung durch Dekan Michael Mannhardt gratulierten Schulleiter Martin Greifenstein, Landrat Olaf von Löwis of Menar und Landtagspräsidentin Ilse Aigner den Absolventinnen und Absolventen zum erfolgreichen Abschluss.

Martin Greifenstein wies auf die ständige technische Weiterentwicklung der Berufe sowie die neuen Herausforderungen durch KI hin. Vor allem gab er den fertigen Azubis aber folgenden Rat mit auf den Weg: "Handelt mit KOPF, HERZ und VERSTAND - denn vor allem das Herz dient Euch als Türöffner in der Berufswelt." Ebenso wünschte er allen eine baldige Rückkehr des Friedens und ein lange bestehendes, geeintes Europa.

Landrat von Löwis of Menar beglückwünschte die Schülerinnen und Schüler zu ihrem Abschluss, den sie trotz schwieriger Zeiten, insbesondere durch Corona, gemeistert hätten. "Wohin Sie auch gehen, kommen Sie wieder in unseren Landkreis zurück, wir brauchen Sie hier", appelierte er an die Absolventen.

Ilse Aigner griff die Worte des Schulleiters über Technik und KI auf und beruhigte die Absolventen. Eine KI wird nie in der Lage sein, die Arbeit z.B. eines Frisörs oder eines Schreiners zu übernehmen. Natürlich gebe es Berufe, die sich vor Künstlicher Intelligenz Sorgen machen müssten, aber weniger im Bereich des Handwerks. In diesem Zusammenhang hob Frau Aigner noch einmal das gute duale Ausbildungssystem hervor.

An die erste Zeit seiner eigenen Ausbildung erinnerte sich Jens Wucherpfennig, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Rosenheim. Wie schwer war der Gang zur Schule, aber auch der Weg zur Arbeit erklärte der Festredner mit einem Augenzwinkern. Seine Botschaft: "Statt Übermut tut selten gut- Übermut tut gut." Die heutigen Absoventen sollten mutig und kreativ sein und neue Wege einschlagen.

Schülervertreterin Amparo Meinert, frisch gebackene Hotelfachfrau, erzählte von ihren persönlichen Momenten in der Ausbildung, in denen sie am liebsten alles aufgeben und die Ausbildung abbrechen wollte. Aber auch davon, wie sie an diesen Situationen gewachsen ist. "Manche von uns haben wieder gelernt, Privilegien zu schätzen, wie auszugehen und Freunde zu treffen." Sie dankte auch den Lehrkräften, die sich der Herausforderung des Distanzunterrichts während der Corona-Zeit gestellt haben und die Schüer trotz der Widrigkeiten gut vorbereitet haben. "Jetzt beginnt der Spaß des Lebens, genießt es.", ermunterte sie die Absolventen.

Zum Abschluss der Veranstaltung ehrten Schulleiter Martin Greifenstein und Landrat Löwis of Menar die 38 Schülerinnen und Schüler, die ihren Berufsabschluss mit einer Gesamtnote von 1,50 oder besser bestanden haben, mit einem Staatspreis. Die sieben Ausbildungsbesten erhielten einen Landkreispreis.

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Erasmus+ - die Fachakademie für Ernährung und Versorgung in Norwegen

Erfahrung fürs Leben – Studierende der Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement in Miesbach reisen mit ERASMUS+ nach Norwegen


Sechs Studierende der Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement aus Miesbach sind seit dem 9. Juli für vier Wochen nach Norwegen, um dort internationale Erfahrungen im Bereich Housekeeping, Service und Küche zu sammeln. Während ihrer Weiterbildung zur Betriebswirtin für Ernährungs- und Versorgungsmanagement ermöglicht es das BSZ Miesbach den Studierenden mit Hilfe des Förderprogramms ERASMUS+ zusätzliche Berufserfahrung in vielen europäischen Ländern zu sammeln, u. a. auch Norwegen. Aufgeteilt auf drei unterschiedliche Hotels dürfen sie ihre eigenen Erfahrungen aus Deutschland sowie die kreativen Ideen der norwegischen Hotelbesitzer umsetzen. Gemeinsam wird die traditionell norwegische, aber auch die bayerische Küche gekocht. Des Weiteren wird im Housekeeping beispielsweise das Reinigungssystem besprochen und gemeinsam optimiert.
Aus Meerwasser eigenes Salz zu gewinnen, Sirup aus Blumen herzustellen oder das Familienrezept von typisch norwegischem Bacalao zuzubereiten – all das sind Erfahrungen fürs Leben. Neben der Praktikumsphase gilt es aber auch, das Land und die Leute zu erleben. Jede Minute Freizeit wird genutzt, um die Natur zu Fuß zu erkunden oder eine Runde mit dem Kajak zu fahren. Weitere Informationen zur Weiterbildung zum Betriebswirt für Ernährungs- und Versorgungsmanagement und zum Austausch mit Norwegen findest du unter https://fake.bsz-miesbach.de/home.html sowie unserem Instagram-Account.

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Erasmus+ - Studierende der Fachakademie für Sozialpädagogik in Dänemark

Im Rahmen der Weiterbildung zur Erzieherin ist im ersten Jahr ein vierwöchiges Praktikum im elementaren Bereich vorgesehen. Wir, sechs Studierenden der Fachakademie für Sozialpädagogik, erhielten die Möglichkeit, dieses in einem deutschsprachigen Kindergarten in Dänemark, gefördert durch Erasmus+, zu absolvieren. So starteten wir am Freitag, den 09.06.2023, mit zwei sehr vollgepackten Autos in unser Abenteuer. Nach einem Zwischenstopp mit Übernachtung bezogen wir am Samstag unser Haus direkt am Hafen. Nach dem Einleben und Klärung organisatorischer Dinge am Sonntag ging es dann am Montag auch schon mit unserem Praktikum los. Je zwei Studierende durften in einem von vier deutschen Kindergärten in Sonderburg wertvolle Erfahrungen sammeln. Durch unsere Anleitungen, Kollegen und Kolleginnen konnten wir Einblicke in die dänische Pädagogik, den Konzepten der Einrichtungen und die Lebenseinstellungen, wie z.B. die Hygge, gewinnen. Zu unseren Aufgaben zählten die Begleitung und Gestaltung des pädagogischen Alltags, die selbstständige Durchführung von gezielten Angeboten und sowohl pflegerische als auch hauswirtschaftliche Tätigkeiten. Die Kinder durften wir im Freispiel unterstützen und zu neuen Herausforderungen motivieren. Indem wir die zahlreichen Unterschiede in der Gruppe reflektierten und mit Gegebenheiten in Deutschland verglichen, konnten wir viel aus unseren Eindrücken lernen und für unsere weitere Zukunft mitnehmen. In unserer Freizeit unternahmen wir zahlreiche Ausflüge und erkundeten die Umgebung. Unter anderem bummelten wir durch Flensburg, besichtigten die Sommerresidenz der dänischen Königin in Gravenstein und machten die Stadt Sonderburg unsicher. Ein verlängertes Wochenende verbrachten wir im sehenswerten Kopenhagen und auch ein Strandtag durfte natürlich nicht fehlen. Ein großes Dankeschön richten wir an Frau Wiedner, die mit uns den Aufenthalt so perfekt vorbereitet hat. Wir sind alle sehr glücklich über diese unvergessliche Reise!

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Unser Nähkurs hat Tradition

Der neue Lehrplan der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung bietet, angelehnt an die berufliche Realität in diesem Berufsfeld, nur noch wenig Raum für textiles Arbeiten. Es zeigt sich jedoch, dass nicht alleine die Reparatur von Kleidung, sondern durchaus Eignes mit der Nähmaschine herzustellen, bei unseren Schülerinnen sehr gut ankommt. Somit bieten wir parallel zum regulären Unterricht einen Nähkurs an. Angeleitet durch die Schneidermeisterin V. Durner haben vier Schülerinnen der Klasse EV11 einen Trachtenrock genäht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

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